Bluthochdruck: Warum dein Körper den Druck erhöht – und was das wirklich bedeutet

Blutdrucksenker, Cholesterinblocker, Herzmedikamente – die konventionelle Medizin hat für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein ganzes Arsenal an Mitteln parat. Doch was, wenn Medikamente allein nicht ausreichen, um dein Herz wirklich gesund zu halten? Was, wenn der Schlüssel zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System in einer ganzheitlichen Sichtweise liegt – in der Entgiftung, der richtigen Ernährung und einem bewussten Lebensstil?

Dr. Thomas Rau, medizinischer Direktor des Biomed Centers in Sonnenberg und seit über 40 Jahren praktizierender Internist, vertritt eine provokante These: Bluthochdruck ist nicht dein Feind – er ist ein Freund und Helfer. Ein Warnsignal deines Körpers, das dir zeigt, dass etwas nicht stimmt. In diesem Artikel erfährst du, warum dein Körper den Blutdruck erhöht, was die wahren Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind und welche konkreten Schritte du unternehmen kannst, um dein Herz nachhaltig zu stärken.

Das Herz-Kreislauf-System: Die Logistik deines Körpers

Das Herz und der Kreislauf versorgen deinen gesamten Körper mit Blut. Das Blut fungiert dabei als Träger der Stoffwechselaktivierung und des Sauerstoffs – es ist sozusagen die Logistik deines Körpers. Von innen bis zur äußersten Peripherie werden alle Organe versorgt.

Ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System muss langfristig gepflegt werden. Doch die entscheidende Frage ist: Wo genau beginnen die meisten Probleme?


Die Mikrozirkulation: Wo alles beginnt

Die Mikrozirkulation ist die Endverteilung des Blutes – dort, wo die kleinsten Kapillaren sitzen. Diese feinen Gefäße sind halbdurchlässig: Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bleiben im Gefäß, während Nährstoffe und Sauerstoff durch die Gefäßwand in das Gewebe diffundieren.

Zwischen den Kapillaren und den Zellen liegt das sogenannte interstitielle System – die Zwischenzellsubstanz. Hier sammeln sich Aminosäuren, Eiweiße, Mineralstoffe und Sauerstoff, bevor sie in die Zellen aufgenommen werden. Es gibt keine direkten Pforten, die sich öffnen. Alles diffundiert erst ins Zwischenzellgewebe und von dort in die Zelle.

Diese Feinstdurchlässigkeit der Kapillaren ist entscheidend für deine Gesundheit. Und genau hier beginnen die allermeisten modernen Krankheiten: dort, wo die Kommunikation zwischen Gewebe und Zirkulation nicht mehr richtig funktioniert.

Schematische Darstellung der Mikrozirkulation mit Kapillaren, Erythrozyten und Zwischenzellgewebe


Bluthochdruck: Dein Freund und Helfer

Ein Schlagwort, das zunächst provokant klingt: Hypertonie – dein Freund und Helfer. Doch wenn du verstehst, warum dein Körper den Blutdruck erhöht, ergibt diese Aussage plötzlich Sinn.

Warum der Körper den Druck erhöht

Wenn ein Patient mit Bluthochdruck zu Dr. Rau kommt, schaut er zuerst auf die Ursache. Mit einer speziellen Methode – der Dunkelfeldblutanalyse – nimmt er einen Tropfen Blut am Ohrläppchen ab und betrachtet ihn unter dem Mikroskop. Was er dabei sieht, ist aufschlussreich: Die roten Blutkörperchen verkleben miteinander. Sie „verpappen”, wie Dr. Rau es ausdrückt.

Wenn die Erythrozyten zusammenkleben, wird das Blut dickflüssiger, weniger fließfähig. Und dann braucht es einen höheren Druck, um dieses klebrige Blut durch die feinen Kapillaren zu pressen.

In der Niere befinden sich Sensoren – vergleichbar mit Drucksensoren in der Technik. Diese melden: „Wir haben zu wenig Sauerstoffpartialdruck. Da draußen ist zu wenig Sauerstoff an den kleinsten Kapillaren.” Der Grund? Die Erythrozyten kleben aneinander und können keinen Sauerstoff mehr austauschen, weil ihre Funktionsoberfläche massiv reduziert ist.

Vergleich: Einzeln schwimmende Erythrozyten vs. verklebte Erythrozyten (Geldrollenbildung)

Das Renin-System: Die körpereigene Druckregulation

Was macht der Körper, wenn die Sensoren Alarm schlagen? Die Niere produziert Renin – ein hormonähnlicher Stoff, der der Nebenniere signalisiert: „Jetzt müsst ihr den Druck steigern.” Und so wird der Blutdruck erhöht, um die verklebten Erythrozyten durch die Kapillaren zu stoßen.

„Wenn Sie im Garten die Pflanzen sprühen und Sie nehmen Rohöl statt Wasser, bräuchten Sie auch einen höheren Druck, damit Sie sprayen können.” – Dr. Thomas Rau

Der Körper macht also das Richtige: Er erhöht den Druck, um die Peripherie noch genügend zu versorgen. Der Bluthochdruck ist keine Krankheit – er ist eine intelligente Anpassungsreaktion.


Das Problem mit der Schulmedizin

Dann kommt die Schulmedizin und sagt: „Dieser hohe Druck ist sehr gefährlich. Es könnte Herzinfarkt oder Hirnschlag geben.” Doch Dr. Rau widerspricht: Der Hirnschlag kommt nicht vom hohen Druck, sondern weil die peripheren Gefäße verengt und „verpappt” sind – man nennt das Arteriosklerose oder Arteromatose. Die Gefäßwand ist so verdickt, dass der Sauerstoff nicht mehr hindurchkommt.

Wenn man nun den Blutdruck medikamentös senkt, genügt er nicht mehr für die Versorgung der Peripherie. Das ist logisch: Man behandelt das Symptom, aber nicht die Ursache. Im Gegenteil – die Situation verschlechtert sich.

Die „Normalwerte” – ein kritischer Blick

Dr. Rau macht eine interessante Beobachtung: Die Normalwerte für den Blutdruck wurden in den letzten Jahrzehnten immer weiter nach unten korrigiert. Werte von 120/70 mmHg werden als ideal dargestellt – doch Menschen im fortgeschrittenen Alter haben diese Werte praktisch nie, es sei denn, sie wären unterversorgt.

Im Alter steigt der Blutdruck natürlicherweise etwas an. Das ist kein Problem, sondern eine normale Anpassung. Die zu niedrig angesetzten Normalwerte führen jedoch dazu, dass fast jeder ältere Mensch als behandlungsbedürftig gilt – und Medikamente verschrieben bekommt.

Wichtig: „Wenn man ältere Menschen auf die sogenannten Idealwerte einstellt, dann genügt es für ihre Hirntätigkeit oder für die periphere Tätigkeit der Gewebe nicht mehr”, erklärt Dr. Rau. Die Folge: Sauerstoffunterversorgung, besonders des Gehirns.


Die Dunkelfeldblutanalyse: Ein Blick ins Blut

Die Dunkelfeldblutanalyse ist eine Untersuchungsmethode, die von der Schulmedizin noch nicht anerkannt ist, aber wertvolle Einblicke in die Mikrozirkulation bietet. Bei dieser Methode wird ein Tropfen Blut vom Ohrläppchen entnommen – dort befinden sich die feinsten Kapillaren – und unter einem speziellen Mikroskop ohne Färbung betrachtet.

Was Dr. Rau dabei sieht: Um die verklebten Blutzellen herum befindet sich eine Eiweißschicht, wie eine Folie. Diese Eiweißablagerung entsteht durch jahrelange Fehlernährung – eine Übereiweißung, die der Körper nicht mehr verarbeiten kann. Die Schlacken lagern sich an den Blutzellen ab und führen zur Verklebung.

Die Statistik ist erschreckend: Der durchschnittliche Deutsche oder Schweizer nimmt etwa 130 Gramm Eiweiß pro Tag zu sich, kann aber nur 70-80 Gramm verarbeiten. Der Rest verklebt sich im Körper – in der Zwischenzellsubstanz und an den Kapillarwänden.

Dunkelfeldmikroskopie-Aufnahme von Blut – gesundes Blut vs. verklebte Erythrozyten


Die Ursachen behandeln – nicht nur die Symptome

Im Biomed Center werden nicht die Symptome bekämpft, sondern die Ursachen behandelt. Das Ziel: Die feinen Arterien durchlässiger machen und den „Kleber” – die Eiweißablagerungen – an den Kapillarwänden lösen.

Vitamin-C-Infusionen und Chelat-Therapie

Die Therapie umfasst unter anderem hochdosierte Vitamin-C-Infusionen sowie die Chelat-Therapie. Bei letzterer werden Substanzen langsam über mehrere Stunden infundiert, die Schlacken-Eiweiße und abgelagertes Kalzium binden – das, was umgangssprachlich als „Verkalkung” bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um Kalziumphosphat zusammen mit Eiweißen, das sich an den Gefäßwänden abgelagert hat.

Dieser Prozess kann rückgängig gemacht werden. Die Gefäße werden „entklebt” und die periphere Feinstzirkulationsstörung verbessert sich.

Beeindruckende Ergebnisse

Die Ergebnisse sprechen für sich: Nach einer Fernsehsendung über diesen Ansatz liefen die Telefone heiß. Tausende Patienten meldeten sich – alle mit Bluthochdruck und Medikamenten.

„Sicher neunzig Prozent haben wir innerhalb von sechs bis zwölf Wochen zu völlig normalem Blutdruck ohne Antihypertensiva gebracht.” – Dr. Thomas Rau

Der Schlüssel liegt in der Ursachenbehandlung: Die Reninwerte und andere Nebennierenwerte normalisieren sich, weil die Sensoren in der Niere nicht mehr Alarm schlagen. Die Nebenniere ist nicht mehr im Dauerstress.

Natürlich gibt es Ausnahmen: Patienten, deren Gefäße so stark verkalkt sind, dass die Therapie länger dauert oder weniger wirksam ist. Auch Menschen, die durch langjährige Medikamenteneinnahme eine Nebennierenfehlproduktion entwickelt haben, brauchen mehr Zeit.


Die Sauerstoffsättigung messen – ein einfacher Test

Du kannst selbst einen einfachen Test machen: Mit einem Oximeter – einem kleinen Gerät, das du für etwa 30 Euro kaufen kannst oder das in vielen Smartwatches integriert ist – misst du die periphere Sauerstoffsättigung.

💡 So machst du den Test

Normalerweise sollte die Sauerstoffsättigung über 94 Prozent liegen. Doch der entscheidende Test ist dieser: Geh zwei Treppen hoch und runter, am besten zügig. Miss danach erneut. Wenn deine Sauerstoffsättigung auf unter 92 oder sogar unter 90 Prozent fällt, dann genügt die Versorgung nicht mehr für dein Gehirn.

Menschen mit diesem Problem entwickeln häufig Schlafapnoe, chronische Müdigkeit oder kognitive Einschränkungen. Die Ursache liegt nicht im hohen Blutdruckwert, sondern in der verminderten peripheren Zirkulation.


Cholesterin: Der falsche Feind

Neben dem Blutdruck steht auch Cholesterin im Fokus der Herzgesundheit. Doch auch hier vertritt Dr. Rau eine andere Sichtweise als die Schulmedizin.

Cholesterin – ein lebenswichtiger Baustoff

Cholesterin ist eine Substanz, die der Körper braucht, um körpereigene Hormone zu bilden. Über mehrere Stoffwechselstufen wird Cholesterin in der Leber, im Muskel und im Gehirn abgebaut und umgebaut.

Aus Cholesterin entsteht zunächst DHEA – ein wichtiges Nebennierenhormon. Daraus bildet sich Pregnenolon, die Vorstufe aller Sexualhormone: Testosteron, Progesteron, Östrogen. Ohne Cholesterin kann die Nebenniere nicht arbeiten, können keine Hormone gebildet werden.

Das Problem mit Statinen

Statine – die gängigen Cholesterinsenker – binden das Cholesterin und bilden ein großes Molekülkomplex. Dieses kann nicht mehr in der Stoffwechselkette abgebaut werden. Die Folge: Weniger DHEA, weniger Aufbau- und Erneuerungshormone.

Diese Nebenwirkung zeigt sich nicht sofort, sondern schleichend über Jahre. Studien zeigen: Etwa 40 Prozent der Frauen, die zwei Jahre lang Cholesterinsenker nehmen, entwickeln Muskelschmerzen – ein Symptom, das häufig als Fibromyalgie fehldiagnostiziert wird.

Zudem blockieren Statine das Coenzym Q10 in der Zelle. Dieses wird gebraucht, um Sauerstoff in den Mitochondrien – den Energiezentralen der Zellen – zu verwerten. Menschen, die Statine nehmen, haben eine verminderte Coenzym-Q10-Produktion.

Die wahre Ursache erhöhter Cholesterinwerte

Warum kann ein Mensch Cholesterin nicht richtig abbauen? Weil ihm die notwendigen Substanzen fehlen: Zink, Vitamin B3, Vitamin D und Vitamin C. Diese Nährstoffe brauchen die Leberzellen, um Cholesterin umzubauen.

Fehlen sie, staut das Cholesterin zurück – wie Wasser vor einem geschlossenen Staudamm. Die Menschen werden aber nicht krank, weil das Cholesterin hoch ist, sondern weil die Erneuerungshormone fehlen. Die Arterien degenerieren, werden brüchiger, bis es irgendwann zu einer Blutung oder einem Gefäßverschluss kommt.

Schematische Darstellung des Cholesterin-Stoffwechsels und der Hormonkaskade


Stress: Der stille Feind – oder doch nicht?

„Bei deinem Stress verstehe ich schon, dass du so hohen Blutdruck hast” – diesen Satz hat wohl jeder schon gehört. Doch stimmt das wirklich?

Dr. Rau, mit 74 Jahren, hat eine Arbeitsbelastung, die höher ist als die der meisten 40- bis 50-Jährigen. Trotzdem hat er völlig normalen Blutdruck und normales Cholesterin. Warum? Weil er sich richtig ernährt und die Mittel einnimmt, die der Nebenniere erlauben, Stress zu verarbeiten.

Was ist echter Stress?

Stress bedeutet nicht viel Arbeit. Stress bedeutet: ständig Unerledigtes und Belastendes in sich mitzutragen. Es ist die innere Angst, in eine Not zu geraten, weil man nicht alles erledigt, was man tun sollte. Das hat mit der Intensität der Arbeit nichts zu tun, sondern mit der Frage: „Genüge ich meinen Anforderungen?”

Diese innere Anspannung führt zu einer ständigen Adrenalinausschüttung. Adrenalin wird in der Nebenniere produziert. Doch wenn die Nebenniere erschöpft ist, beginnt sie mit Noradrenalin zu helfen – dem „Notfall-Ersatz-Adrenalin”.

Die Nebennieren-Erschöpfung erkennen

Wenn die Noradrenalin-Werte steigen, ist das ein Zeichen, dass die Nebenniere in einer Erschöpfungssituation steckt und das Notfallprogramm läuft. Menschen mit diesen Werten entwickeln fünf Jahre später oft Chronic Fatigue, Long Covid oder Burnout-Syndrom. Man hätte sie Jahre zuvor erkennen können.

Ein klassisches Zeichen der Nebennieren-Erschöpfung: Nachts kann man nicht schlafen, tagsüber ist man müde. Die Noradrenalin-Produktion läuft Tag und Nacht, der Körper kommt nicht zur Ruhe.

Die Lösung: Orthomolekulare Therapie

Diese Menschen brauchen eine orthomolekulare Behandlung – die Aufbaufähigkeit muss verbessert werden. Die wichtigsten Nährstoffe: Zink, Mangan, Magnesium, Chrom, Vitamin D und Vitamin C. Das ist die wahre Therapie. Natürlich gehört auch dazu, psychologisch zu lernen, wie man mit vermeintlichen Anforderungen umgeht.


Praktische Tipps für ein gesundes Herz-Kreislauf-System

Was kannst du selbst tun? Dr. Rau gibt konkrete Empfehlungen:

1. Viel trinken – aber das Richtige

Trinke täglich zwei bis drei Liter. Am besten Mineralwasser, denn das Leitungswasser vieler Städte enthält Chlor und andere Substanzen. Empfehlenswert sind auch Tees wie Lindenblütentee oder Pfefferminztee – sie wirken entspannend auf das vegetative Nervensystem. Warm ist besser als kalt.

Wichtig: Kein Umkehrosmose-Wasser! Es ist fast wie destilliertes Wasser – praktisch mineralienfrei. Es bindet so stark, dass es die Mineralstoffe über die Niere aus dem Körper „fegt”. Das ist das Gegenteil von dem, was du brauchst.

2. Kein Zucker

Zucker ist verboten. Er säuert den Stoffwechsel an, weil er vergoren werden muss und dabei Milchsäure entsteht. Die Übersäuerung fördert alle beschriebenen Probleme.

3. Möglichst vegetarisch ernähren

Dr. Rau ist kein Vegansektierer, aber die Fakten sind eindeutig: Die meisten Menschen essen zu viel tierisches Eiweiß. Statistiken belegen, dass Vegetarier kaum hohen Blutdruck haben – weil sie weniger Eiweiß zu sich nehmen.

4. Keine Kuhmilchprodukte

Keine Milch, keine Shakes, keine Käse, keine Joghurts, kein Quark – zumindest keine aus Kuhmilch. Der Grund: Die heutige Kuhmilch enthält Beta-Laktoglobulin, ein Eiweiß, das für den Menschen nicht geeignet und hochallergen ist. Es kann zur Histaminausschüttung führen – und Histamin erhöht den Blutdruck.

5. Wichtige Nährstoffe supplementieren

Geh zu einem Arzt, einer Ärztin oder einem Heilpraktiker für biologische Medizin und lass dich beraten, welche Stoffe du initial – für einige Monate – brauchst. Die Basis: Vitamin C (etwa 1 Gramm pro Tag), Zink und ein Mineralstoffpräparat. Diese helfen, den Stoffwechsel anzuregen und die beschriebenen Prozesse zu verbessern.

Gesunde Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C, Zink, Mineralwasser


Fazit: Ursachen behandeln statt Symptome bekämpfen

Bluthochdruck ist kein Feind, den es mit Medikamenten zu bekämpfen gilt. Er ist ein Warnsignal deines Körpers – ein Zeichen, dass die periphere Durchblutung nicht mehr ausreicht. Die Ursachen liegen oft in verklebten Blutzellen durch zu viel Eiweiß, in Nährstoffmängeln und in einer Lebensweise, die den Körper überlastet.

Die gute Nachricht: Du kannst diese Ursachen angehen. Mit der richtigen Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, wichtigen Nährstoffen und einem bewussten Umgang mit Stress kann sich dein Körper selbst regulieren.

„Dass Sie nach drei, vier Monaten mich schlichtweg nicht mehr brauchen.” – Das Ziel von Dr. Rau

Denn ein Mensch, der versteht, wie sein Körper funktioniert, und der die Ursachen seiner Beschwerden angeht, kann sein Leben nachhaltig verändern – und sein Herz-Kreislauf-System langfristig stärken.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich meine Blutdruckmedikamente einfach absetzen?

Nein, setze niemals Medikamente ohne ärztliche Begleitung ab. Der Ansatz von Dr. Rau sieht einen langsamen Übergang vor, bei dem die Ursachen behandelt werden, während die Medikamente schrittweise und unter Kontrolle reduziert werden. Such dir einen Arzt oder Heilpraktiker, der dich dabei begleitet.

Wie lange dauert es, bis sich Verbesserungen zeigen?

Laut Dr. Rau zeigen sich bei den meisten Patienten innerhalb von sechs bis zwölf Wochen deutliche Verbesserungen. Bei stark verkalkten Gefäßen oder nach langjähriger Medikamenteneinnahme kann es länger dauern.

Ist die Dunkelfeldblutanalyse wissenschaftlich anerkannt?

Die Dunkelfeldblutanalyse ist von der Schulmedizin noch nicht offiziell anerkannt. Sie wird jedoch von Ärzten und Heilpraktikern der biologischen Medizin als diagnostisches Werkzeug genutzt, um die Mikrozirkulation und den Zustand der Blutzellen zu beurteilen.

Gibt es Alternativen zu Kuhmilchprodukten?

Ja, du kannst auf pflanzliche Alternativen wie Hafer-, Mandel- oder Reismilch ausweichen. Auch Produkte aus Ziegen- oder Schafsmilch werden von manchen Menschen besser vertragen, da sie ein anderes Eiweißprofil haben als Kuhmilch.

Was ist der Unterschied zwischen Adrenalin und Noradrenalin?

Beide werden in der Nebenniere produziert und sind Stresshormone. Adrenalin ist das primäre Stresshormon. Wenn die Nebenniere erschöpft ist, springt Noradrenalin als „Notfall-Ersatz” ein. Erhöhte Noradrenalin-Werte sind ein Warnsignal für eine drohende Nebennierenerschöpfung.

Wo finde ich einen Arzt oder Heilpraktiker für biologische Medizin?

Dr. Rau erwähnt, dass er ein Netzwerk von Heilpraktikern und Ärzten in ganz Europa aufgebaut hat. Das Biomed Center in Sonnenberg (Schweiz) kann bei der Vermittlung helfen. Alternativ kannst du nach Ärzten oder Heilpraktikern suchen, die sich auf biologische, integrative oder funktionelle Medizin spezialisiert haben.


Weiterführende Informationen & Empfehlungen

🏥 Die Klinik von Dr. Thomas Rau

BioMed Center Sonnenberg AG

Sonnenberg 16
CH-9103 Schwellbrunn (Schweiz)

→ Zur Website des BioMed Centers

💊 Empfohlene Nährstoffe von Dr. Rau

Die folgenden Nährstoffe werden von Dr. Rau für ein gesundes Herz-Kreislauf-System empfohlen:

* Nahrungsergänzungsmittel von NatuGena. Bitte vor der Einnahme einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren.

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Dieser Artikel basiert auf einem Interview mit Dr. Thomas Rau, medizinischer Direktor des Biomed Centers in Sonnenberg.

Bild von Ingo

Ingo

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